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Früheste Erwähnung Hamborns

Um das Jahr 970 datiert die früheste Erwähnung Hamborns als “ Havenburnen „. In der gleichen Quelle kommt auch der Name Wittfeld vor.

Teilung von Hamborn und Beeck

Erst unter den sächsischen Kaisern zeigt sich uns wieder ein Aufblühen des Landes. Bis zur Zeit Otto L (936—973) war der Oberhof Hamborn der Sitz der unteren Verwaltung und Gerichtsbarkeit der ganzen Markgenossenschaft. Im 10. Jahrhundert trennten sich die Unterhöfe Beeck, Alsum, Bruckhausen und Marxloh von der Markgenossenschaft Hamborn ab und bildeten zusammen einen eigenen Verband. Dem Hofe Beeck, welcher inzwischen einen eigenen adeligen Grundherrn erhalten hatte, wurde die Verwaltungs- und Gerichtsbarkeit dieses neuen Bezirks übertragen und hiernach Beeck selbst im Jahre 947 zum Oberhof erhoben. Von nun an stellten Hamborn und Beeck zwei selbständige politische und kirchliche Gemeinden dar.

Die Pfarrkirche von Hamborn war von Anfang an mit reichen Dotationen versehen. Hierzu gehörten 120 holländische Morgen Ackerland und die anstoßenden Emscherwiesen des Rittergutes, sowie mehrere Hufen, (je 60 Morgen) Land in benachbarten Ortschaften. Außerdem besaß die Kirche das Zehntrecht im ganzen Gebiet der Mark Hamborn.

Normannen an der Emscher

Schon unter Kaiser Karl dem Großen (768—814) war die politische Verwaltung des Frankenreichs neu organisiert worden. Die erblichen Herzöge und Grafen wurden abgeschafft und dafür Gaugrafen auf Lebenszeit ernannt und als Führer im Kriege und Richter über Eigentum, Freiheit, Leben und Tod im Frieden für jeden Gau bestellt. Dem Gaugrafen war ein Schultheiß mit vierzehn Schöffen zum Gerichte beigegeben. Darunter standen Landrichter (grafiones) mit sieben Schöffen. Landrichter für Hamborn war der Graf von Dinslaken. Über allen stand der königliche Sendgraf (camerae nuntii) später erblicher Pfalzgraf, (comites palatii) welcher für den Ruhrgau in Duisburg seinen Sitz hatte.

Ermordete Missionare in der Emscher

Als Missionare, welche im Emschertal unter den alten Bewohnern unserer Gemeinde wirkten, nennt uns die Geschichte in erster Linie die beiden Brüder Ewald aus England, dann aber auch den nachmaligen Bischof Suitbert, welcher 690 zusammen mit dem Apostel der Friesen Willibrord ebenfalls aus England gekommen war und das Land zwischen Ruhr und Lippe zu seinem Wirkungskreis erwählte.

Diese Glaubensboten hatten unter der heidnischen deutschen Bevölkerung schwere Leiden und oft grausame Verfolgungen zu bestehen. So wurden auch die beiden Missionare Ewald auf einer Missionsreise an der Emscher von heidnischen Sachsen verfolgt und ermordet. Ihre Leichname warfen die Mörder in ,den Fluß. Aus dem Umstand, daß die Leichen von den Emscherwellen bis zur Mündung in den Rhein getragen und hier gelandet worden sind, ist zu schließen, daß jene grausige Mordtat unweit Hamborns und nicht, wie von anderer Seite angenommen wurde, bei Aplerbeck, in der Nähe von Dortmund, geschehen ist. ( Scheiermann : S. 34)

Der Königliche Hausmeier, Pippin von Heristall, der Vater Kaiser Karl des Großen, ließ die Leichname der heiligen Märtyrer nach ihrer Landung bei Alsum am Rhein nach Köln bringen und dort in der Kunibertikirche beisetzen. ( Eicker & Holdschmidt : S. 38)
Die Kirche in Duisburg-Laar, eine Tochterkirche Hamborns, jenseits (links) vom Emscherflusse besitzt mehrere Reliquien dieser Heiligen und verehrt letztere als Patrone.

Aus der ursprünglichen Hauskapelle des Herrn von Hamborn entstand bald eine christliche Taufkirche mit dem hl. Johannes als Kirchenpatron. Das Siegel des Hofgerichts Hamborn zeigt daher den hl. Johannes den Täufer in halber Figur über dem gespaltenen Schild, darin rechts das clevische, links das märkische Wappen. Die Umschrift lautet: „SIGILLUM HAMBUREN“. In den ersten Jahrhunderten ihres Bestehens wurde in der Hamborner Kirche (die hl. Taufe durch die Bischöfe selbst vollzogen und zwar gelegentlich ihrer jährlichen Besuche an den Vorabenden vor Ostern oder vor Pfingsten.

Hier fanden sich auch die Katechumenen der Umgegend zum Empfange des hl. Sakraments ein. Nach und nach wurde die Taufkirche auch zu anderen gottesdienstlichen Handlungen bestimmt, sie kam schließlich unter die Leitung eines eigenen Vorstehers oder Pfarrers. Die Gemeinde — das Volk, welches um die Kirche wohnte oder zu ihr hielt — nannte man Pfarre (Parochi) und ihren Bezirk Kirchspiel. Der Grundherr besaß das Pratonat, das die unmittelbare Beaufsichtigung und die Sorge für Erhaltung und Verteidigung der Kirche in sich schloß. Leider enthalten selbst die ältesten Urkunden, hier wie anderwärts, nichts genaueres über die erste Hamborner Pfarrkirche, sie setzen vielmehr ihr Dasein voraus. ( Scheiermann : S. 40 u. 41)

aus: Festschrift zur Feier der Erhebung Hamborns zur Stadt vom 1. April 1911. Bearbeitet und herausgegeben von der Gemeinde-Verwaltung. Gedruckt in Hamborn – Marxloh , Druck und Verlag der Buch- und Kunstdruckerei BARCK & MAY GmbH, 1911

Erste christliche Kapelle auf dem Oberhof Hamborn

Diese schrecklichen Zeitverhältnisse mögen nicht wenig dazu beigetragen haben, den christlichen Sendboten aus fernen Landen die Heilsarbeit unter den deutschen Heiden zu erleichtern. Doch erst durch die Bekehrung des Frankenkönigs Chlodwig (486 n. Chr.) gewann das Christentum allgemeinere Verbreitung unter den Franken.  Dem Beispiele des Königs folgte der Adel, dieser wiederum sorgte für weitere Ausbreitung der christlichen Lehre unter dem Volke, was zunächst große Schwierigkeiten bot.

Erst in der langen Friedenszeit nach der Schlacht bei Zülpich wurde die christliche Religion bei den Franken zur Staatsreligion. Die politische Verbindung unter den einzelnen Teilen des fränkischen Reiches und damit die Verbindung unter den Christengemeinden und ihren Oberen war dadurch nach und nach inniger geworden. Die ursprünglich heidnischen Opfer- und Gerichtsstätten wählte man zu Versammlungsorten der Gläubigen.

Die Grundherrn errichteten auf ihren Hofgütern die ersten Gebetskapellen. Eine solche Kapelle — Capellae Palatinae — bestand auch in früher Zeit, wohl schon um das Jahr 500, auf dem Oberhof Hamborn. Zunächst durften in ihr nur Privatandachten gehalten werden. (Scheiermann: S. 35 u. 36)  Das Konzil zu Agde in Frankreich vom Jahre 506 gestattete jedoch, daß in diesen Kapellen auch die Messe gelesen werden durfte, mit Ausnahme an den kirchlichen Hauptfesten.  Auf diese Weise wurde die herrschaftliche Kapelle zum Mittelpunkt der christlichen Gemeinde.

aus: Festschrift zur Feier der Erhebung Hamborns zur Stadt vom 1. April 1911. Bearbeitet und herausgegeben von der Gemeinde-Verwaltung. Gedruckt in Hamborn – Marxloh , Druck und Verlag der Buch- und Kunstdruckerei BARCK & MAY GmbH, 1911

Aus der Römerzeit

Die kriegsgewaltigen Römer, die um jene Zeit bereits ihre Herrschaft über Gallien (das heutige Frankreich) bis an den Rhein ausgedehnt hatten, fanden an den Usipetern und Trenkterern die ersten achtunggebietenden Gegner. Durch die Kriegszüge dieser Völkerschaften in das linksrheinische Gebiet bekamen die Römer erst eine Ahnung davon, welche kriegstüchtige Nation östlich von ihren Reichsgrenzen hauste. Erst nach langen Kriegs- und Eroberungszügen in das rechtsrheinische Germanien gelang es ihnen, die deutschen Stämme zu unterjochen.

Um ihre Herrschaft zu befestigen, bauten sie Grenzwehren und breite gut angelegte Heerstraßen, die zugleich als Handelswege dienten. Von den Hauptstraßen an beiden Seiten des Rheines führte die eine von Duisburg über die Ruhr an dem jetzt auf der Meiderich-Hamborner Grenze gelegenen Hochofenwerk der Aktien-Gesellschaft für Hüttenbetrieb vorbei durch die Emscher (Paßfurt), dann an der alten Wittfelder Mühle entlang durch die Mark Hamborn über Aldenrade nach Eppinghofen über die Spellener Heide zur Lippe.

Eine andere römische Straße (die heutige Kaiserstraße) setzte bei Stockum über den Rhein und führte an der heutigen Ortschaft Bruckhausen vorbei über Tellmannshof und Buschhausen nach Osten. (Clemen: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.  Bd. II. Hamborn S. 62 u. Spellen S. 78.)

Eine der drei großen Grenzwehren im Ruhrgau, die aus einem oder mehreren Wällen bestanden, an denen sich auf beiden Seiten tiefe Wassergräben hinzogen, führte von Walsum über die Hamborner Ortschaft Fahrn nach Sterkrade und von dort über den heutigen Bahnhof Neumühl nach Süden. Was die deutsche Erde nicht lieferte, brachte ein durch Segel oder Zugtiere und Menschenhand betriebene mächtige Rheinflotte herbei, die im Alsumer Rheinhafen an der Emschermündung eine Ankerstelle hatte und schon zu Drusus Zeiten bis zu 1000 Kähne zählte. (Eicker und Holdschmidt: Aus der Geschichte des Herzogtums Cleve S. 30)

aus: Festschrift zur Feier der Erhebung Hamborns zur Stadt vom 1. April 1911. Bearbeitet und herausgegeben von der Gemeinde-Verwaltung. Gedruckt in Hamborn – Marxloh , Druck und Verlag der Buch- und Kunstdruckerei BARCK & MAY GmbH, 1911

Die Entstehung Hamborns

In den alten Bauerschaften Havenburne (Hamborn) und Urlouchem (Alsum) haben wir zweifellos die ältesten Teile der heutigen Stadt Hamborn zu suchen. Sie verdanken den Kelten Entstehung und Name, ebenso wie der Flußname Imscharam (Emscher) und viele andere Ortsnamen zwischen Ruhr und Lippe der keltischen Sprache angehören. Nach Hamborn und Alsum haben sich Wetfelde (Wittfeld), Beeck, Suitehorst (Schmidthorst) und Buschhausen, dann Fahrn und Aldenrade mit Elphof und zuletzt Brockhuisen (Bruckhausen) mit Loe (Marxloh) gebildet.

Etwa im 4. Jahrhundert vor Christo wurde dieses Gebiet nach Vertreibung der Kelten von den teutonischen Volkstämmen der Usipeter und Trenkterer in Besitz genommen. Die vertriebenen keltischen Menapier, deren Machtbereich sich von Holland über die Maß und von .da über den Rhein am rechten Ufer entlang ausdehnte, besaßen hier bei ihren Holzbauten bereits urbare Ländereien. Sie haben sich im Emschertal jedoch nicht nur mit Ackerbau beschäftigt, sondern betrieben hier auch bereits einige Gewerbe.

Auch besaßen sie Tongefäße und geflochtene Körbe, Wagen und Schiffe. Die Zubereitung von Malz und Bier und die Herstellung von Hefe zum Sauerteig des Brotes war ihnen bekannt. Der griechische Schriftsteller Strabo berichtet allerdings nur kurz in seinem geographischen Werke von den „Monapiern, welche an beiden Ufern des Rheines wohnen“, dagegen berichtet Caesar de bello Gallico ausführlich:

„Die Usipeter und Trenkterer kamen an den Rhein und jene Gegenden, welche die Menapier bewohnten, die auch an beiden Seiten des Flusses Ländereien, Gebäude und Dörfer hatten. Durch den Anzug solch großer Scharen wurden sie erschreckt, zogen weg aus jenen Gebäuden, welche sie an der anderen Seite des Flusses in Besitz gehabt hatten, legten diesseits des Rheines (d. h, linksrheinisch) Schutzwehren an und verhinderten, daß jene Germanen (nämlich die Usipeter und Trenkterer) über den Fluß kamen.

Die Feinde zogen sich darauf zurück, etwa drei Tagemärsche weit. Dadurch verleitet suchten die Menapier furchtlos ihre Dörfer jenseits des Rheines (rechtsrheinisch) wieder auf. Aber während einer einzigen Nacht kamen die Usipeter und Trenkterer auf ihren Pferden, schlugen die Menapier nieder, bemächtigten sich ihrer Schiffe und setzten über den Fluß, bevor die Menapier, welche diesseits des Flusses ruhig in ihren Wohnsitzen weilten, Kenntnis davon erhielten. Sie nahmen deren sämtliche Gebäude in Besitz und nährten sich den Winter hindurch von ihren Vorräten.“

(Caesar: de bello Gallico. Buch IV Capitel IV)

Es ist somit historisch, daß die menschlichen Wohnstätten am rechten Rheinufer zwischen Ruhr und Lippe keltischen Ursprungs sind und daß sich hier die genannten deutschen Stämme niederließen. In jahrzehntelangen, furchtbaren Kämpfen mußten die Usipeter und Trenkterer den eroberten Besitz gegen die Menapier und die mit ihnen verbündeten Römer verteidigen, bevor das Land endgültig für die Deutschen gewonnen war. Diese gründeten hier den ersten niederdeutschen Gau und bildeten somit die erste Wacht am Rhein gegen Römer und Gallier.
(Scheiermann: Altes und Neues vom Niederrhein. S. 12.)

Für die Niederlassung germanischer Stämme spricht auch folgender Umstand: In den Jahren 1874 und 1875 fand man beim Ausziegeln eines Hügels des Landwirts Arnold Tofahrn, genannt Laakmann, im Wittfelder Distrikt „Spickstück“ in der Gemarkung Hamborn, ein großes germanisches Gräberfeld mit zahlreichen, dicht zusammengesetzt gewesenen Urnen, welche Metallstücke verschiedener Art und Größe, sowie Spangen und Nadeln enthielten, die anscheinend zum Zusammenhalten von Kleidern (Tierfellen) gedient hatten. Gleiche Funde aus altgermanischer Zeit wurden in den folgenden Jahren in einer ebenfalls hügeligen Sandgrube des Landwirts Wilhelm Hottelmann auf dem Terrain der Anlagen von Schacht IV der Gewerkschaft Deutscher Kaiser gemacht.

Es ist nicht zu verwundern, daß sich die deutschen Stämme nach hartem Kampfe an den keltischen Wohnplätzen gerne dauernd häuslich einrichteten.   Die Bevölkerungszunahme zwang sie ohnehin zur Seßhaftigkeit, dadurch wurde auch bei ihnen die Bodenwirtschaft etwas vollkommener und die Viehzucht gelangte zu einer gewissen Blüte. Besonders durch die Zucht flüchtiger Rosse, deren Abkömmlinge noch bis zu Anfang des vorigen Jahrhunderts im Duisburger Walde geschont werden, machten sich Usipeter und Trenkterer bei ihren Nachbarvölkern berühmt. (Clemen : Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Bd. II. (Duisburg S. 2.)
Während bei den Kelten ganze Sippschaften zusammen in größeren Holzbauten hausten, wohnten die Usipeter und Trenkterer familienweise in getrennten Ansiedelungen (Einzelgehöfte). Wir finden hier bereits die Anfänge der späteren Bauerschaften. 100—120 Familien gehörten zu einer Hundertschaft, die eine Weiden- und Markgenossenschaft (Gemeinde) bildete. Ihrem Häuptling standen 100 Krieger zur Seite, mit ihm zu raten und zu taten. Außer und über der Hundertschaft kannten sie keinen staatlichen Verband.

Zur Deutung des Namens „Havenburne = Hamborn“ sei folgendes hervorgehoben:
Die Wortwurzel der ersten Silbe „ham“ gehört der westarischen Sprache an. Sie ist keltisch und germanisch völlig gleichbedeutend und hat in ganz Niederdeutschland (Hamm, Hamburg), ebenso wie in England (hier in der Endsilbe ham, Buckingham, Nottingham) als Ortsname und Bezeichnung für Einfriedigung und Abgrenzung die weiteste Verbreitung.
Die Endung „burne“ (born) ist unverkennbar rein germanischen Ursprungs. Sie kann hier neben „Quelle“ auch Brandmal, Brandstätte (Opferstätte) bedeuten, wie auch im englischen burn in der gleichen Bedeutung mit burn = rioulet, Quellflüßchen, wechselt. Der Ort Hamborn ist aus einem Oberhof (curtis) hervorgegangen, was auf seine isolierte Lage schließen läßt. und war an einem Quellorte, der alten Beeckbachquelle, angelegt. Nach der Ueberlieferung soll sich,, daselbst eine heidnische Opfer- und Gerichtsstelle befunden haben, was auch die etymologische Ableitung der Worte Hamm, Hammel und Born, Bure in der übertragenen Bedeutung bestätigt. *) Die Gegend ist völlig Flachland und wasserreich, das verleiht ihr den Charakter, der sich aus der Grundbedeutung der Wurzel ham ergibt.
„Urlouchem“, die älteste Bauerschaft des Oberhofs Hamborn, gegenwärtig der Stadtteil Alsum, bedeutet soviel wie altes Bruchland, Moosbruch. Dieser Stadtteil ist unmittelbar am Rhein gelegen und war, wie auch der erst später aufgekommene Name Alsum (Alse, Alansa, Maifisch)  besagt, schon in alter Zeit von Fischern und Schifferleuten bevölkert. (*) (Driesmanns: Die Deutung des Namens Hamborn (in der „Deutschen Kultur“ 1911.)

 aus: Festschrift zur Feier der Erhebung Hamborns zur Stadt vom 1. April 1911. Bearbeitet und herausgegeben von der Gemeinde-Verwaltung. Gedruckt in Hamborn – Marxloh , Druck und Verlag der Buch- und Kunstdruckerei BARCK & MAY GmbH, 1911