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Hamborner Chronik


103 Einträge zu Hamborner Chronik im Archiv


 

Hamborn hat ein eigenes Theater

1922

1922 eröffnet die Stadt Hamborn in einem umgebauten Kino ( Apollotheater ) in Bruckhausen das "Große Haus" des Stadttheaters. Ganze sieben Jahre wird hier Theater gespielt, dann wird Hamborn zwangseingemeindet. 1922 "verschwinden" auch die letzten Reste des Schwelgernbruchs.

 

Fritz Thyssen Ehrenbürger

1923

Am 25. Januar 1923 wird nach August Thyssen nun auch dessen Sohn Fritz Thyssen Ehrenbürger der Stadt Hamborn. 1940 wird ihm diese wieder entzogen.

 

Mathias Thesen wird Stadtverordneter in Hamborn

1924

Mathias Thesen wird Stadtverordneter in Hamborn. Mathias Thesen, geboren am 29. April 1891 in Ehrang und gestorben am 11. Oktober 1944 im KZ Sachsenhausen, war Teilnehmer an der Novemberrevolution und wurde später Betriebsratsvorsitzender des Hafenbetriebs Walsum und 1920 führendes Mitglied der KPD, die in jenen Jahren eine außerordentlich starke Basis im niederrheinischen Bergarbeiter- und Industriemilieu hatte. Er wurde 1924 in die Stadtverordnetenversammlung des damals noch selbständigen Hamborn gewählt und Mitte der 1920er Jahre Vorsitzender der KPD-Fraktion.     

 

Schwelgernpark und Schwelgernstadion eröffnet

1925

Am 20. September 1925 werden der Schwelgernpark und das Schwelgernstadion mit Freibad eröffnet.

 

Vereinigte Stahlwerke AG Hamborn

1926

Die August-Thyssen-Hütte und die Gewerkschaft Friedrich Thyssen (seit 1919 Nachfolgegesellschaft der " Gewerkschaft Deutscher Kaiser " ) werden in die Vereinigten Stahlwerke AG "eingebracht" - der 105 Meter hohe Großgasbehälter der Gasgesellschaft Hamborn in Bruckhausen wird in Betrieb genommen.

 

Hamborn wird zu Duisburg-Hamborn

1929

Ganze 18 Jahre lang war Hamborn eigenständige Stadt: Mit Wirkung vom 1. August 1929 wurde Hamborn mit der Stadt Duisburg und den Ortschaften Huckingen, Mündelheim und Rahm (Amt Angermund, Kreis Düsseldorf) zur neuen Stadt Duisburg-Hamborn vereinigt. Diese wird 1935 in Stadt Duisburg umbenannt. 
Nach Rathaus, Post, Amtsgericht und Theater bekommt die Stadt Hamborn nun auch ein Städtisches Museum im Rathaus. Am 24. Februar 1929 erhält es größere Räume im Südflügel der neuen Berufsschule.

 

Massenverarmung und Massenverelendung in Hamborn

1932

Der Duisburger Generalanzeiger vom 9. Dezember 1932 berichtet aus Hamborn von Massenverarmung und Massenverelendung. Viele Hamborner gingen morgens um fünf zu Fuß zum Meidericher Schlachthof , um ein wenig Essen zu organisieren. Dort gab es Fleischabfälle "Kuheuter, Magen, Hirn", 3 bis 4 Pfund pro Person. Der Arbeiterschiftsteller Hans Marchwitza wohnt 1932 in der Hamborner " Juppkolonie " und arbeitet als Bergmann auf Zeche Thyssen 4/8 . Aus seinen Erlebnissen schreibt er den Roman Walzwerk - der 1932 in Berlin erscheint.

 

Der letzte Oberbürgermeister von Hamborn stirbt

1964

Am 23. April 1964 stirbt in Essen der letzte Oberbürgermeister von Hamborn. Dr. Hugo Rosendahl war Oberbürgermeister von 1921-1929.



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